Corona Pandemie

CORONA-INFO
Finanzielle Hilfen.

UNTERSTÜTZUNGSMAßNAHMEN FÜR BETROFFENE UNTERNEHMEN

Die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) gefährdet die menschliche Gesundheit und wirkt sich zunehmend auch auf die Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis aus. Beeinträchtigungen können u.a. ein sinkender Konsum, unterbrochene Lieferketten oder verzögerte Zahlungen sein. Dies kann zu Liquiditätsengpässen führen. Wir haben für Sie sämtliche Maßnahmen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Bundes und Landes Nordrhein-Westfalen zusammengefasst und helfen Ihnen bei Fragen gerne telefonisch unter 02271 994990  oder via E-Mail (info@wfg-rhein-erft.de) weiter.

AKTUELLES
 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt seit dem 30. Mai 2020 weitere Öffnungen der Anti-Corona-Maßnahmen im Zuge des „Nordrhein-Westfalen-Plans“ um. Die Lockerungen sind verbunden mit Auflagen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, sowie passgenauen Infektionsschutzkonzepten in den verschiedenen Bereichen. Die Umsetzung der Lockerungen steht unter Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens.

Die aktuelle Fassung der Corona-Schutzverordnung sowie die Anlage zu „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ können Sie der Linksammlung entnehmen.
 

Die Überbrückungshilfe geht in die Verlängerung - Anträge können ab sofort (21.10.2020)  gestellt werden

Ab sofort können Anträge auf Überbrückungshilfe für den Zeitraum September bis Dezember 2020 gestellt werden. Kleine und mittelständische Unternehmen, Soloselbstständige sowie Freiberufler, die von der Corona-Bekämpfung besonders stark betroffen sind, erhalten mit der Überbrückungshilfe II Zuschüsse zu den Betriebskosten. Die Bedingungen wurden verbessert und erleichtert. Die 2. Phase der Überbrückungshilfe umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie)

Parallel verlängert die Landesregierung die NRW Überbrückungshilfe Plus, mit der ein Teil der Kosten des privaten Lebensunterhalts aus Landesmitteln gedeckt werden können. (Quelle: Pressemitteilung Land NRW v. 19.09.2020).

 

Gesetz zur Änderung des COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetzes -
Aussetzung der Antragspflicht bei Überschuldung bis zum 31. Dezember 2020 verlängert 

Die COVID-19-Pandemie ist noch nicht überwunden und viele Unternehmen sind aufgrund der Pandemie insolvenzgefährdet. Um Unternehmen auch weiterhin die Möglichkeit zu geben, sich unter Inanspruchnahme staatlicher Hilfsangebote und im Rahmen außergerichtlicher Verhandlungen zu sanieren und zu finanzieren, soll die Insolvenzantragspflicht weiterhin ausgesetzt werden können. Die weitere Aussetzung soll nur für Unternehmen gelten, die pandemiebedingt überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind. (Quelle: Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz)

 

Die derzeitige Regelung zum Kurzarbeitergeld soll bis Ende 2021 verlängert werden

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 26.08.2020 beschlossen das Kurzarbeitergeld von regulär zwölf auf bis zu 24 Monate zu verlängern. Die neue Bezugsdauer soll für Betriebe gelten, die bis zum 31. Dezember 2020 Kurzarbeit eingeführt haben. Längstens soll das Kurzarbeitergeld bis zum 31. Dezember 2021 gezahlt werden.

 

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ werden Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber unterstützt auch in der Corona-Krise junge Menschen als Fachkräfte von morgen auszubilden. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die von der Corona-Krise erheblich betroffen sind können eine Ausbildungsprämie oder andere Förderungen aus dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beantragen.
Die Ziele sind:

  • Ausbildungsplätze erhalten (Ausbildungsprämie)
  • zusätzliche Ausbildungsplätze schaffen (Ausbildungsprämie plus)
  • Kurzarbeit für Auszubildende vermeiden (Zuschuss zur Ausbildungsvergütung)
  • Übernahme bei Insolvenzen fördern (Übernahmeprämie)Die Bedingungen für alle t

Förderungen sowie die entsprechenden Formulare zur Antragstellung erhalten Unternehmen bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit.

 

BMVI stellt 170 Millionen Euro für die Busbranche bereit – Programm startet am 24.07.2020

Die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Notlage geratenen Reisebusunternehmen können ab dem 24.07.2020 Hilfsgelder in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen.
Mit dem nun aufgelegten Programm des BMVI werden die sogenannten Vorhalte- und Vorleistungskosten, die zwischen dem 17.03.2020 und dem 30.06.2020 angefallen sind, finanziert (Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur).

NRW-SOFORTHILFE: Rückmelde-Frist der Finanzierungslücke bis 30. November 2020 verlängert

Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger sind verpflichtet, den Anteil der Soforthilfe zurückzuzahlen, der höher ist als der tatsächliche Liquiditätsbedarf im Förderzeitraum. Hilfestellungen zur Ermittlung des Liquiditätsengpasses finden Sie hier. Bei Rückfragen hat das NRW-Wirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet: Tel. 0211 7956 4995.

Land setzt Verbesserungen bei der Abrechnung der NRW-Soforthilfe durch und nimmt das Rückmeldeverfahren zum Herbst wieder auf

Bei den Rückmeldungen zur Ermittlung der tatsächlichen Finanzierungslücke zu den gezahlten Soforthilfen hatten sich einige Abrechnungsvorgaben als problematisch erwiesen. Um Forderungen nach einem geänderten Rückmeldeverfahren gerecht zu werden, hielt das Land Nordrhein-Westfalen das Verfahren Mitte Juli zunächst an.

Nach den nun erzielten Verbesserungen wird das Rückmeldeverfahren noch vor den Herbstferien wieder aufgenommen. Die Rückmelde-Frist ist einheitlich auf den 30. November 2020 verlängert. Eventuelle Rückzahlungen auf das in der E-Mail angegebene Konto der zuständigen Bezirksregierung müssen bis zum 31. März 2021 erfolgen. (Quelle: Pressemitteilung Land NRW v. 19.08.2020)

Weitere Informationen hier
 

NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“

Das NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ zur Bewältigung direkter und indirekter folgen der Corona-Krise soll lebendige und vielfältige Kulturlandschaft sichern und kreative Potenziale freisetzen. In einem 105 Millionen Euro Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler werden 15.000 Stipendien á 7.000 Euro vergeben. Sie dienen der Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern, die in den kommenden Monaten mit Beschäftigungsproblemen konfrontiert sein werden und unterstützt sie zugleich dabei, ihre künstlerische Arbeit auch unter den aktuell schwierigen Bedingungen fortzusetzen und so Einnahmen zu erzielen. Die Stipendien sollen helfen begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren oder umzusetzen oder neue Vermittlungsformate zu erproben. Die Ausschreibung soll zeitnah erfolgen und richtet sich an freischaffende, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen.

 

Der 80 Millionen Euro starke Stärkungsfonds für Kultureinrichtungen richtet sich maßgeblich an vom Land oder den Kommunen getragene, kulturell bedeutsamen Einrichtungen sowie freie gemeinnützige Initiativen. Die Mittel unterstützen Einrichtungen, die wegen Corona-bedingter Einschränkungen keine ausreichenden Einnahmen erwirtschaften können und sich daher in einer finanziell angespannten und den Weiterbetrieb gefährdenden Situation befinden (Quelle: Pressemitteilung Land NRW v. 01.07.2020).

 

Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken."

Viele Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken - Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Unterstützt wird der Aufruf vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen und von den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen.

Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu 10 Millionen Euro kommen. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Die Projekte müssen bis zum 31.12.2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. Projektideen können ab sofort bis zum 30.08.2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden (Quelle MWIDE 2020). Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Bund beschließt neues Konjunkturpaket in Höhe von 130 Mrd. Euro

Am 03. Juni hat die Bundesregierung aufgrund der Corona-Krise ein neues Konjunkturpaket in Höhe von 130 Mrd. Euro beschlossen. Dieses Paket umfasst 57 Punkte und soll u.a. die Konjunktur im Land stärken und Arbeitsplätze sichern. Neben steuerlichen Maßnahmen und Überbrückungshilfen beinhaltet es auch Investitionsanreize. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Ehrenamtliche Aktivitäten während der Corona-Pandemie

Das Land hat dem Rhein-Erft-Kreis zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise 25.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die finanzielle Unterstützung richtet sich an Freiwilligenagenturen sowie andere rechtsfähige Engagement fördernde Einrichtungen, selbstorganisierte, bürgerschaftlichen Initiativen der Nachbarschaftshilfe und Vereine im Rhein-Erft-Kreis, die mit ihren Hilfsangeboten vor allem älteren und vorerkrankten Bürgerinnen und Bürger in der derzeitigen Corona-Krise zur Seite stehen.

Um möglichst viele gemeinnützige Organisationen zu unterstützen, können Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine die Erstattung von Auslagen bis zu 500 Euro beantragen.

Grundsätzlich können die Mittel bis Ende des laufenden Haushaltsjahres, also bis zum 31. Dezember 2020, ausgezahlt werden (Quelle: Rhein-Erft-Kreis).

 

Ihre Ansprechpartner zum Thema „Corona-Hilfen“

Weitere Informationen und Hilfestellungen

02271 99499-0 info@wfg-rhein-erft.de
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