Corona Pandemie

CORONA-INFO
Finanzielle Hilfen.

UNTERSTÜTZUNGSMAßNAHMEN FÜR BETROFFENE UNTERNEHMEN

Die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) gefährdet die menschliche Gesundheit und wirkt sich zunehmend auch auf die Unternehmen im Rhein-Erft-Kreis aus. Beeinträchtigungen können u.a. ein sinkender Konsum, unterbrochene Lieferketten oder verzögerte Zahlungen sein. Dies kann zu Liquiditätsengpässen führen. Wir haben für Sie sämtliche Maßnahmen und finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Bundes und Landes Nordrhein-Westfalen zusammengefasst und helfen Ihnen bei Fragen gerne telefonisch unter 02271 994990  oder via E-Mail (info@wfg-rhein-erft.de) weiter.

AKTUELLES
 

Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt seit dem 30. Mai 2020 weitere Öffnungen der Anti-Corona-Maßnahmen im Zuge des „Nordrhein-Westfalen-Plans“ um. Die Lockerungen sind verbunden mit Auflagen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln, sowie passgenauen Infektionsschutzkonzepten in den verschiedenen Bereichen. Die Umsetzung der Lockerungen steht unter Vorbehalt der Entwicklung des Infektionsgeschehens.

Die aktuelle Fassung der Corona-Schutzverordnung sowie die Anlage zu „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ können Sie der Linksammlung entnehmen.

 

BMVI stellt 170 Millionen Euro für die Busbranche bereit – Programm startet am 24.07.2020

Die wegen der Corona-Pandemie in wirtschaftliche Notlage geratenen Reisebusunternehmen können ab dem 24.07.2020 Hilfsgelder in Höhe von 170 Millionen Euro abrufen.
Mit dem nun aufgelegten Programm des BMVI werden die sogenannten Vorhalte- und Vorleistungskosten, die zwischen dem 17.03.2020 und dem 30.06.2020 angefallen sind, finanziert (Quelle: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur).

Land hält Rückmeldeverfahren zur NRW-Soforthilfe an

Bei den Rückmeldungen zur Ermittlung der tatsächlichen Finanzierungslücke zu den gezahlten Soforthilfen haben sich einige Abrechnungsvorgaben als problematisch erwiesen.
Um Forderungen nach einem geänderten Rückmeldeverfahren gerecht zu werden, hat das Land Nordrhein-Westfalen dem Bund offene Punkte mitgeteilt und hält das Rückmeldeverfahren bis zur Klärung dieser Fragen an.
Bei bereits erfolgter Rückmeldung wird Betroffenen kein Nachteil entstehen, auch sie werden eine mögliche Verbesserung der Rückmeldebedingungen für sich nutzen können. Nach Abschluss der Gespräche zwischen Bund und Ländern werden sie in diesem Fall erneut kontaktiert, bis dahin ist von Rückzahlungen auf Konten der Bezirksregierungen abzusehen.
Das online bereitgestellte Rückmeldeformular kann derzeit nicht ausgefüllt werden. 

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen - NRW Soforthilfe Plus

Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen einstellen müssen

Die Bundesregierung hat hierzu am 12. Juni 2020 die Eckpunkte beschlossen. Die Überbrückungshilfe ist ein Zuschussprogramm, dass branchenübergreifend, mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) gewährt wird. Sie dient zur Existenzsicherung kleiner und mittelständischer Unternehmen, von Solo-Selbstständigen sowie Angehörigen der Freien Berufe (im Haupterwerb), welche aufgrund von Corona-bedingten Schließungen (teilweise oder vollständig) oder Auflagen erhebliche Umsatzausfälle verzeichnen.

Gefördert werden „[…] fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare Fixkosten [...]“ (NRW-Wirtschaftsministerium 2020). Je nach Umsatzeinbruch werden verschiedene Anteile der Fixkosten durch die Überbrückungshilfe erstattet (NRW-Wirtschaftsministerium 2020).

Eine Antragstellung ab 10.07.2020 ist ausschließlich über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer möglich. Diese Personen können sich bereits jetzt auf der Seite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unter Corona-Soforthilfe registrieren.

Das Land Nordrhein-Westfalen ergänzt die Überbrückungshilfe des Bundes und gewährt aus Mitteln des Landes zusätzliche Unterstützung, die NRW Überbrückungshilfe Plus.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“

Das NRW-Stärkungspaket „Kunst und Kultur“ zur Bewältigung direkter und indirekter folgen der Corona-Krise soll lebendige und vielfältige Kulturlandschaft sichern und kreative Potenziale freisetzen. In einem 105 Millionen Euro Stipendienprogramm für freischaffende Künstlerinnen und Künstler werden 15.000 Stipendien á 7.000 Euro vergeben. Sie dienen der Absicherung von Künstlerinnen und Künstlern, die in den kommenden Monaten mit Beschäftigungsproblemen konfrontiert sein werden und unterstützt sie zugleich dabei, ihre künstlerische Arbeit auch unter den aktuell schwierigen Bedingungen fortzusetzen und so Einnahmen zu erzielen. Die Stipendien sollen helfen begonnene Projekte zum Abschluss zu bringen, neue Vorhaben zu konzipieren oder umzusetzen oder neue Vermittlungsformate zu erproben. Die Ausschreibung soll zeitnah erfolgen und richtet sich an freischaffende, professionell arbeitende Künstlerinnen und Künstler aller Sparten mit Hauptwohnsitz in Nordrhein-Westfalen.

 

Der 80 Millionen Euro starke Stärkungsfonds für Kultureinrichtungen richtet sich maßgeblich an vom Land oder den Kommunen getragene, kulturell bedeutsamen Einrichtungen sowie freie gemeinnützige Initiativen. Die Mittel unterstützen Einrichtungen, die wegen Corona-bedingter Einschränkungen keine ausreichenden Einnahmen erwirtschaften können und sich daher in einer finanziell angespannten und den Weiterbetrieb gefährdenden Situation befinden (Quelle: Pressemitteilung Land NRW v. 01.07.2020).

 

Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken."

Viele Einzelhändler in Nordrhein-Westfalen kämpfen mit den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Mit dem Projektaufruf „Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken - Sonderprogramm 2020“ will die Landesregierung Unternehmen auf dem Weg in die Digitalisierung begleiten. Unterstützt wird der Aufruf vom Handelsverband Nordrhein-Westfalen und von den Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen.

Der Projektaufruf richtet sich an Unternehmen des stationären Einzelhandels, die nicht mehr als 49 Beschäftigte haben und auf einen Umsatz von maximal 10 Millionen Euro oder eine Jahresbilanzsumme von bis zu 10 Millionen Euro kommen. Gefördert werden kurzfristige Projekte von Kleinunternehmen, die sich erstmalig digital aufstellen oder den Auf- oder Ausbau der digitalen Technologien für ihr Unternehmen voranbringen wollen. Die Projekte müssen bis zum 31.12.2020 abgeschlossen sein. Der Höchstbetrag der Förderung liegt bei 12.000 Euro bei einem Fördersatz von bis zu 90 Prozent. Das Projekt muss zudem unmittelbar der Abwehr oder der Abmilderung der Folgen der Corona-Krise dienen. Projektideen können ab sofort bis zum 30.08.2020 beim Projektträger Jülich eingereicht werden (Quelle MWIDE 2020). Weitere Informationen finden Sie hier.

 

NRW-SOFORTHILFE: Rückmeldung der Finanzierungslücke

Zuwendungsempfängerinnen und -empfänger sind verpflichtet, den Anteil der Soforthilfe zurückzuzahlen, der höher ist als der tatsächliche Liquiditätsbedarf im Förderzeitraum. Dazu erhalten alle Soforthilfeempfängerinnen und -empfänger in Kürze eine E-Mail, in der sie über das weitere Vorgehen informiert werden und darüber, wie sie ihren Liquiditätsengpass ermitteln. Daraus können sich Rückzahlungen ergeben. Bitte überweisen Sie jetzt nicht selbstständig zu viel erhaltene Soforthilfe-Gelder, sondern warten Sie auf das offizielle Schreiben mit einem Vordruck für die Berechnung. Vorsicht: Fallen Sie nicht auf Betrüger rein! Nur diese Absenderadresse ist korrekt: noreply@soforthilfe-corona.nrw.de (MWIDE NRW).

Hilfestellungen zur Ermittlung des Liquiditätsengpasses finden Sie hier. Bei Rückfragen hat das NRW-Wirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet: 0211 7956 4995.

 

Bund beschließt neues Konjunkturpaket in Höhe von 130 Mrd. Euro

Am 03. Juni hat die Bundesregierung aufgrund der Corona-Krise ein neues Konjunkturpaket in Höhe von 130 Mrd. Euro beschlossen. Dieses Paket umfasst 57 Punkte und soll u.a. die Konjunktur im Land stärken und Arbeitsplätze sichern. Neben steuerlichen Maßnahmen und Überbrückungshilfen beinhaltet es auch Investitionsanreize. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Ehrenamtliche Aktivitäten während der Corona-Pandemie

Das Land hat dem Rhein-Erft-Kreis zur Unterstützung ehrenamtlicher Aktivitäten zur Bewältigung der Folgen der Corona-Krise 25.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Die finanzielle Unterstützung richtet sich an Freiwilligenagenturen sowie andere rechtsfähige Engagement fördernde Einrichtungen, selbstorganisierte, bürgerschaftlichen Initiativen der Nachbarschaftshilfe und Vereine im Rhein-Erft-Kreis, die mit ihren Hilfsangeboten vor allem älteren und vorerkrankten Bürgerinnen und Bürger in der derzeitigen Corona-Krise zur Seite stehen.

Um möglichst viele gemeinnützige Organisationen zu unterstützen, können Freiwilligenagenturen, Nachbarschaftsinitiativen und Vereine die Erstattung von Auslagen bis zu 500 Euro beantragen.

Grundsätzlich können die Mittel bis Ende des laufenden Haushaltsjahres, also bis zum 31. Dezember 2020, ausgezahlt werden (Quelle: Rhein-Erft-Kreis).

 

Ihre Ansprechpartner zum Thema „Corona-Hilfen“

Weitere Informationen und Hilfestellungen

02271 99499-0 info@wfg-rhein-erft.de
Bitte geben Sie Ihren vollständigen Namen ein.
Bitte geben Sie Ihre E-mail an, damit wir mit Ihnen Kontakt aufnehmen können.
Bitte geben Sie Ihren Firmennamen ein.
Bitte geben Sie Ihren Firmennamen ein.
Ungültige Eingabe
Ungültige Eingabe
Ungültige Eingabe
Image
Wir verwenden auf dieser Website neben den technisch notwendigen Cookies auch Cookies von Fremdanbietern, die u. a. zur anonymen Sammlung statistischer Daten oder zum Bereitstellen von externen Videos (YouTube) genutzt werden. Mit der Bestätigung erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir diese Cookies verwenden. Wenn Sie die Website vollumfänglich nutzen möchten, bestätigen Sie den Einsatz dieser Cookies.

Sollten Sie die Cookies ablehnen, kann es dazu führen, dass Ihnen einige Teile der Website nicht angezeigt werden.